Clickworker – Kleingeld macht auch Mist


Seit einigen Tagen gehöre ich auch zu der wachsenden Armee der Clickworker. Also der Menschen, die für (mehr oder weniger) Geld digitale Dienstleistungen wie Fehlerüberprüfung für Webseiten oder Apps, Übersetzungen oder andere Dinge machen, für die die KI immer noch zu blöd ist. Daher ist es wohl billiger, wenn man Menschen nimmt. Die Globalisierung und die Vernetzung macht es natürlich noch einfacher, Heerscharen von willigen Menschen aus aller Herren Länder zu finden.

Mein Ziel ist es, in diesem Blog ein wenig zu schreiben, wie viel Geld man/frau als Clickworker so machen kann. Und natürlich, wie viel Arbeit hineingesteckt wird. Denn bekanntlich liegt der Mindestlohn in Deutschland bei 9,19 €, aber in der Regel ist der Clickworker wohl als Freiberufler tätig und da gelten andere Regeln, bzw. keine.

Als Clickworker darf man zu Beginn auch das Kleingeld nicht verschmähen. (Foto: © Egon Häbich  / pixelio.de)
Als Clickworker darf man zu Beginn auch das Kleingeld nicht verschmähen. (Foto: © Egon Häbich / pixelio.de)

Ich habe mich breit aufgestellt und bin bei Appen, Test IO, uTest, Clickworker und Testbirds angemeldet. Zur Zeit bin ich überwiegend in einer Warteschleife, dass heißt, ich habe mich für verschiedene Projekte gemeldet und es wird geschaut, ob ich passe. Es gibt natürlich auch diverse Tests, die man bestehen muss. Wie ich feststellen musste, ist es ungünstig, einen Test bei Fußball und Bier zu machen.

Während ich als Clickworker also auf die großen Projekte warte, mache ich bei Clickworker einige kleinere Aufgaben, die im Cent-Bereich bezahlt werden. Aber hey, immerhin besser als Flaschensammeln, vor allem wenn das Wetter mal wieder schlechter werden sollte.

Falls sich in der nächsten Zeit etwas tun sollte, werde ich es hier verkünden. Ich muss nämlich jetzt meinen 0,06 Euro-Job erledigen.