Die Kunst des digitalen Flaschensammelns mit Clickworking


So, der August ist vorbei. Ich denke, es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme meines Daseins als Clickworker.

Für Appen bin ich in einem Projekt aktiv, bei dem ich Werbung auf Facebook bewerte. Macht viel Spaß, kostet mich eine Stunde pro Tag und ist ordentlich bezahlt, nur jedes mal ein paar Sätze auf Englisch raushauen, ist auf die Dauer etwas anstrengend. Denn für jede Werbung hat man nur zwei Minuten Zeit.

Zuvor habe ich für Appen über 200 deutsche Befehle wie „Ton lauter“ und ähnliche eingesprochen. Der Job hat Spaß gemacht.

Meine Arbeiten für Clickworker.de ist eine Form des digitalen Flaschensammeln. Für ein paar Cents bestimme ich Farben auf Bildern, suche Webseiten auf Google oder nehme an kleinen, aber pikanten Umfragen teil. Im Laufe der Zeit läppert es sich, aber ich denke, das große Geld werde ich nicht damit machen. Vielleicht kommt das aber auch noch.

Bei Testbirds und uTest tut sich leider noch nichts. Ein paar interessante Jobmöglichkeiten (beispielsweise ein App-Test für den Mini) stehen im Raum, aber noch ist nichts  spruchreif. Auch eine Form der Warteschleife.

Für test.io soll ich riesige Online-Webshops nach funktionellen Bugs testen. Es ist ziemlich nervig tausende von Verlinkungen auf Fehler zu überprüfen, vielleicht gibt es  Tools, die mir die Arbeit etwas erleichtern.

Das ist Clickworking: Und schon wieder ein paar Cent auf dem Konto dank digitalem Flaschensammeln. Bloß nicht auf den Stundenlohn schauen. (Foto: 	Martin Jäger  / pixelio.de)
Das ist Clickworking: Und schon wieder ein paar Cent auf dem Konto dank digitalem Flaschensammeln. Bloß nicht auf den Stundenlohn schauen.
(Martin Jäger  / pixelio.de)